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"Metallbau setzt Akzente"
 
Ein Wettbewerb des Fachverbands Metall Hessen stellte die Auszubildenden vor die Aufgabe, einen Baumschutz für den öffentlichen Raum herzustellen. Folgendes Konzept wurde von einem unserer Azubis erarbeitet und umgesetzt:

 

Als mir von der Idee des diesjährigen Projektes berichtet wurde, gingen mir einige Varianten durch den Kopf, die ich bis dato gesehen hatte. Viele, tolle Möglichkeiten bieten sich bei dieser Arbeit. Die Schwierigkeit besteht darin, eine Variante zu fmden, die umsetzbar, kreativ, aber auch natürlich der Grundlage eines Schutzes dient. Eine Sache, die mir aber im Laufe des kreativen Prozesses der Zeichnung klar wurde, war, dass der Baumschutz in irgendeiner Art gut in das Bild integriert wird und nicht nur den Baum schützt, sondern ihn auch gleichzeitig nicht verdeckt. Natürlich soll der Baum vor verschiedenen Dingen und Situationen behütet sein, ihn aber vollends zu bedecken widerspricht der Idee, den Ort, an dem er steht, zu verschönern. Somit war für mich klar, dass ich einen Baumschutz kreieren möchte, der Schutz bietet und sich dem Baum anpasst, ohne als „Klotz“ das Gesamtbild zu stören. Mein Plan war, oder ist es vielmehr, den Baumschutz selbst wie einen Baum aussehen zu lassen. Hierfür gliedert sich mein Projektbeitrag in drei unterschiedliche Sektionen. Am unteren Ende werden verschiedene Flacheisen in eine wellige, etwas verflochtene Form geschmiedet, damit sie die Wurzeln eines Baumes darstellen. Den Halt erlangen die Flacheisen durch zwei rund gebogene Eisen in der Mitte, die gleichzeitig halbiert werden, um den Baumschutz nachher an seinem Ort montieren zu können. Die „Wurzeln“ laufen nach oben entlang der Mittelring. Dieser Part bildet den Stamm. Am oberen Ende des Schutzes werden die überstehenden Flacheisen in eine Form gebracht, die im Gesamteindruck als Baumkrone zu sehen ist. Hier habe ich schon bei der Skizze darauf geachtet, dass sich zum einen die Enden in einer sicheren Höhe befinden und zum anderen keine scharfen Kanten oder Spitzen eine Verletzungsgefahr für die Öffentlichkeit bilden. Der Schutz spielt somit mit Formen und der jeweilige Baum wird durch einen eisernen Artgenossen gesichert.